Die Gesellschaft wird immer mobiler, und mit ihr auch die Nutzung moderner Medien wie des Internets. Nachdem heutzutage fast jeder einen Internetzugang daheim hat, erfreut sich auch das
mobile Internet wachsender Beliebtheit.
Bereits seit Jahren gibt es Handys, die den Internetzugang ermöglichen – sei es als Modem oder direkt auf dem Handy selbst. Oft war dies jedoch ein teures und langsames Vergnügen, verglichen mit der heimischen DSL-Flatrate. Bislang ist der GPRS-Standard noch weit verbreitet und wird nur langsam durch UMTS ersetzt.
In den letzten Jahren sind außerdem Laptops immer beliebter geworden – sei es als Desktop-Ersatz für daheim oder für die mobile Nutzung. Wer unterwegs ist, zieht aber oft die Nutzung von W-LAN-Hotspots vor, die beispielsweise an Bahnhöfen und Flughäfen, in Hotels oder Lokalen häufig angeboten werden. Das ist besonders dann attraktiv, wenn eine Nutzung mit dem Tarif des heimischen Internetproviders ohne oder mit nur geringen Zusatzkosten möglich ist.
Der gravierende Nachteil ist aber, das W-LAN-Netzwerke nicht immer und überall zur Verfügung stehen. Und oft sind eben doch teilweise recht hohe Gebühren für die Nutzung zu entrichten.
Wer fast denselben Komfort wie daheim nutzen möchte, sollte über eine
HSDPA Flatrate nachdenken. Zum Festpreis kann man hier überall dort ins Internet gehen, wo die Netzabdeckung entsprechend gut ist. Die Mobilfunkprovider arbeiten beständig am Netzausbau. HSDPA setzt dabei auf dem UMTS-Standard auf, ist aber deutlich schneller als reines UMTS.
Wenn man nicht ohnehin ein Handy oder Smartphone besitzt, das HSDPA-fähig ist und so als Modem dienen kann, kann auch eine Datenkarte des Providers nutzen.
Um Ressourcen zu schonen, ist die HSDPA Flatrate oft eine so genannte Fair Flat. Die Grenze des Trafficverbrauchs ist für die mobile Nutzung durchaus üppig bemessen. In den meisten Fällen werden beim Überschreiten dieser Grenze keine Zusatzkosten fällig, sondern die Geschwindigkeit wird gedrosselt.